Der Polarfuchs
Wenn Sie ganz großes Glück haben und einen Polarfuchs erhaschen, dann genießen Sie den Augenblick und gehen danach ruhig weiter. Der Polarfuchs steht seit 1930 landesweit unter Artenschutz. Es gibt nur noch einen kleinen Bestand und dieser kämpft um sein Überleben in der norwegischen Natur. Im Gebirge Børgefjell gelingt es dem Polarfuchs allerdings ohne zusätzliche Fütterung zu überleben.

Vögel
Speziell Wasservögel fühlen sich im Gebirge Børgefjell sehr wohl. Einen besonders vielfältigen Bestand kann man in Tiplingan und am unteren Teil des Flusses Simskardelva erleben. Der häufigste Raubvogel im Nationalpark ist der Bussard, aber auch Schneeeulen, der prächtige Steinadler und andere Raubvögel haben hier ihre Nistplätze. In manchen Jahren gibt es einen zahlreichen Bestand an Moor- und Alpenschneehühnern. Während der Nist- und Brutzeit bitten wir um erhöhte Aufmerksamkeit.

Raubtiere
Der Vielfraß ist ein Raubtier, dessen Spuren man am leichtesten im Nationalpark findet. Bären und Luchse streifen ebenfalls durch die Gegend. Rotfüchse, Marder, Wiesel und Mauswiesel gehören zu den kleineren Raubtieren der Gegend.

Rentiere
Børgefjell ist im Sommer und Herbst ein wichtiges Weidegebiet der Rentiere. Im Frühling werden die Herden hierher gebracht, um zu kalben und zu grasen.

Im Mai und Juni kommen die Kälber zur Welt und verbringen hier ihr erstes halbes Lebensjahr bevor sie dann ins Winterweidegebiet umziehen. Der nördliche Teil wird allerdings ganzjährig für die Rentierzucht genutzt, d.h. hier gibt es auch im Winter grasende Rentiere. Die Rentierzucht ist der wichtigste Wirtschaftszweig im Nationalpark.

Vandring i Børgefjell

Pflanzen
Trotz schlechter Böden gibt es in Børgefjell ca. 300 registrierte Pflanzenarten. Die Baumgrenze verläuft ca. 500-600 m ü. NHN. Die Wälder bestehen größtenteils aus Birken. Rund um den See Namsvatnet, sowie in Namskroken, Susedal und Simskardet findet man jedoch auch Fichten und Kiefern. Die Sumpflandschaft kann sicher betreten werden. Die Vegetation ist allgemein von der jahrhundertelangen Rentierzucht geprägt. In den Bergen dominieren Heidekraut und viele Blaubeerbüsche. Im Weidendickicht summt das Leben. Die zahlreichen Moorlilien, Pfeifengräser und Rasenbinse machen den Sumpf begehbar.